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Es begab sich irendwann Ende 2000 als ich gefragt wurde ob ich
Lust hätte, mir den wahrscheinlich letzten mondlosen Leonidensturm
der nächsten 99 Jahre anzuschauen. Eine Expedition in die Mongolei
war angedacht. Da ich die Geschichten der vorherigen Expedition gut kannte
und ich auch noch nie in der Mongolei war, habe ich natürlich zugesagt.
Jürgen und Manuela Rendtel, Frank Enzlein und Wolfgang Hinz flogen
bereits am Montag dem 14.11.2001 nach Ulan Bator ab. Ich konnte wegen meines
Studiums erst am Donnerstag starten und wollte mich am Freitag mit Martin
Hörenz in Moskau auf dem Flughafen treffen, der dort in dieser Zeit
ein Praktikum absolvierte.
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Am Donnerstag dem 15.11.2001 fuhr ich mit dem Bummelzug über
Hosena nach Berlin Schönefeld. Nach einer äußerst "bequemen"
Übernachtung auf dem Flughafen ging es dann am Freitag endlich los:
mit Aeroflot in Richtung Moskau. Mit meinen 30kg Gepäck hatte ich
zum Glück keine Probleme.
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Kurz vor der Landung
in Moskau um 13:30 Uhr Ortszeit konnte ich noch
eine schöne Aureole über dem Triebwerk der Boing erkennen. |
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Um 17 Uhr traf dann Martin Hörenz endlich in der Transitzone
ein und wir warteten auf unseren gegen 20 Uhr geplanten Abflug.
Der verzögerte sich wegen Schneetreiben auf etwa 3:30 Uhr in der
Nacht. Wir wurden dann mit einem Bus über den halben Flughafen
gefahren bis wir endlich in unsere TU-154 einsteigen konnten um
weiter nach Ulan Bator zu fliegen. Dort kamen wir mit 7 Stunden
Verspätung gegen 14 Uhr Ortszeit endlich an...
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