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In der Nacht vor dem Sturm wurden diverse Testbeobachtungen durchgeführt
um Kamera, Heizungen, Augen ... zu testen. Das Wetter war super, -11°C,
kaum Wind und klar mit Grenzgröße 6,3. Es waren aber recht wenig
Leoniden zu gesehen, nur eine –5mag Feuerkugel mit Nachleuchtspur gab eine
kleine Vorgeschmack auf das was noch kommen sollte. Am Ende der Nacht war
klar das die Technik soweit funktionierte und die Kleidung der Kälte
angemessen war. Nur das Zodiakallicht störte am Morgen im Löwen
recht stark. Um etwa 8 Uhr gab es Frühstück und dann wurde erst
mal geschlafen. Zum Mittag gab es dann Teigwaren mit Schafenfleisch u.ä.
sowie Tee + Milch und Kekse. Ich hab dann erst mal den gesamten Colavorrat
(2 Flaschen) der Sternwarte aufgekauft und war somit auf die "Nacht der
Sternschnuppen" sehr gut vorbereitet.
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Nachleuchtspur des -5mag Leoniden der Test-Nacht, knapp über
dem Wald.
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Nun begann die Nacht des Leonidessturms. Ich habe ab etwa
21 Uhr beobachtet. Es waren einige
schöne Earthgrazer zu beobachten die von einem Horizont über
den gesamten Himmel zogen um hinter
dem Wald wieder zu verschwinden. Sie waren mehrere Sekunden lang zu
sehen und eine gute Einstimmung
auf diese Nacht. Die anderen Teilnehmer der Expedition waren alle mit
Diktiergerät ausgestattet,
weiterhin gab es eine sprechende Uhr um die Zeitintervalle für
die Leonidenzählung abzugrenzen.
Wir bekamen dann noch Besuch von einem Mitarbeiter der deutschen Botschaft
der ein 10*70 Fernglas
mitbrachte. Damit habe ich natürlich auch ein bischen beobachet,
unter anderem M42, M45; M31, M33
sowie diverse Nachleuchtspuren. Es ist schon beeindruckend mit dem
Fernglas rumzugucken und in den
Augenwinkeln die Leoniden vorbeipfeifen zu sehen.
Ich habe im stehen und liegen beobachtet und mich mit Isomatte, Schlafsack,
Rettungsfolie, Daunenjacke,
Filzstiefeln und Cola warm gehalten. Ich habe viele Leoniden gesehen,
teilweise bis zu 6 Leos auf einmal,
insgesamt dürften es wohl 3000-4000 gewesen sein. Ich habe Fotos
mit meiner Praktika LLC und einer
geliehenen EXA 1b (danke an Frank Wächter) gemacht, im Wechsel
mit 2*50mm/1.8 und 30mm/3.5
Objektiven sowie einem 0.42 Fisheye Konverter auf Kodak E200 Diafilm
(für 640/1000 ASA entwickelt).
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I.
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Hier nun einige Aufnahmen, die ich mit der oben genannten Kameratechnik
gemacht habe:
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3 Leoniden im Orion (LLC, 50mm f1.8 Objektiv)
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11 Leoniden unterhalb des Orion (LLC, 50mm f1.8 Objektiv)
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Leoniden im Großen Hund am Waldrand (LLC, 50mm f1.8 Objektiv)
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Leoniden im Großen Hund am Waldrand (LLC, 50mm f1.8 Objektiv)
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Fast punktförmige radiantennahe Leoniden (LLC, 50mm
f1.8 Objektiv)
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Heller zweifarbiger radiantennaher Leonide (LLC, 50mm f1.8
Objektiv)
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Nachleuchtspur eines hellen Leoniden (LLC, 50mm f1.8
Objektiv)
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24 Leoniden nahe Sirius, sowie die Reste einer Nachleuchtspur (oben
rechts) (LLC, 50mm f1.8 Objektiv)
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Leoniden über der Sternwarte (EXA1b, 30mm f3.5
Objektiv mit 0.42 Fisheye Konverter)
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Leoniden am Waldrand (EXA1b, 50mm f1.8 Objektiv)
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Heller Leonide nahe M44, gut zu sehen der Farbwechsel von
grün zu rot (EXA1b, 50mm Objektiv)
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8 Leoniden in der Großen Bärin (EXA1b, 50mm f1.8mm
Objektiv)
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Hier nun die Sequenz der Nachleuchtspur eines
-9mag Leoniden. Das erste Bild entstand unmittelbar nach Auftreten der
Feuerkugel. Darauf kann man eine unterschiedliche Färbung der Spur
erkennen. Ein ähnliches Bild ist mir bisher nur aus Sky&Telescope
2/2002 bekannt. Das letzte Bild dieser Sequenz entstand über 30min
später. Die Belichtungszeiten werden von Bild zu Bild länger.
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Sonnenaufgang hinter der Sternwarte am Morgen nach dem Sturm!
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HIER GEHTS WEITER
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